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Die hostneutrale Agent-Memory liegt unter .ai4X/. Versionierte Host-Fassaden wie AGENTS.md und .github/agents/o2i.agent.md verweisen auf diesen kanonischen Vertrag. ai4X unterstützt die Materialisierung und Verwaltung solcher laufzeitspezifischen Integrationen.
Empfohlene Lesereihenfolge: .ai4X/BEHAVIOR.md → .ai4X/CONTEXT.md → .ai4X/STATE.md → o2i.md. Für Formalisierung und Validierung folgt spc/, für Modell und konkrete Syntax mdl/.
Für die maschinenlesbare Prüfung von O2I-Modellen dient das Kommando o2i; Agenten sollten dessen deterministische JSON-Ausgabe verwenden.
Vor Abschluss einer Änderung prüft ./utl/verify.sh den vollständigen Repository-Vertrag.
O2I ist ein generisches Framework für Wirkungsarchitekturen: Es beschreibt, wie Orientierung, Formierung, Situierung, Operationalisierung und Wirkung fachlich begründet, modelliert und dadurch nachvollzogen werden können. Das O2I-Metamodell bildet den formalen Kern des Frameworks.
O2I dient dazu, orientierte Wirkung durch relationale Modellierung nachvollziehbar und durch Messung und Evidenz nachweisbar zu machen. Es verbindet standardliteraturbasierte Terminologie mit einem semantisch und syntaktisch ausgearbeiteten Metamodell. Die Haskell-Spezifikation formalisiert dieses Metamodell normativ und maschinenprüfbar.
- Orientierte Wirkung wird relational nachvollziehbar.
- Kontextrelationen werden durch Primitive-Relationen begründet.
- Strategie wird nicht als Absichtserklärung akzeptiert, sondern durch Handlungsfestlegungen und Erfolgsbezüge prüfbar.
- Bedarfe werden erst wirkungsrelevant, wenn sie situativ sichtbar und strategisch qualifiziert sind.
- Wirkung wird nicht behauptet, sondern über Intervention, Messung und Graph-Nachvollziehbarkeit begründet.
Die Haskell-Spezifikation unter spc/lib/core formalisiert das O2I-Metamodell normativ und maschinenprüfbar. Ihre öffentliche API gliedert sich in O2I.Language für den semantischen Formvorrat, O2I.Graph für konkrete Graphen und O2I.Validation für gestufte Prüfungen. O2I bildet die kuratierte Gesamtfassade.
Claims unterscheiden vorgeschlagene von behaupteten Modellaussagen. Eine vollständige Core-Prüfung leitet daraus Kontextelaboration und Modellreife ab; ein SemanticallyValidModel umfasst dabei auch validierte kollektive Strategierealisierungen. Binäre Strategiebeiträge bleiben davon getrennte Aussagen.
Die Library überführt einen ungeprüften O2I-Graphen durch aufeinander aufbauende Validierungsstufen in ein evidenzbewertetes Wirkungsmodell:
RawGraph -> WellFormedGraph -> SemanticallyValidModel -> TraceableEffectModel -> EvidenceReadyModel -> EvidenceAssessedModel
Graph bezeichnet als Oberbegriff die Knoten-Kanten-Repräsentation. RawGraph ist ihre ungeprüfte, WellFormedGraph ihre lokal validierte Form. Ab SemanticallyValidModel bezeichnet Model die fachlich angereicherte Einheit. Die Modellstufen ergänzen den wohlgeformten Graphen nacheinander um globale fachliche Invarianten, Wirkungstraces, ex-ante Evidenzpläne und ex-post Evidenzbewertungen.
Die formatneutrale Library O2I.Inspection führt den gestuften Prüfablauf, Provenienz und Berichterstattung zusammen. O2I.Adapter.AMX bindet native Archi-Modelle an diesen Vertrag. Der dünne Client o2i verwendet genau eine ausgewählte View als Ausgangspunkt:
o2i inspect MODEL (--view NAME | --view-id ID) [--verbose | --debug] [--json]Die Prüfung schließt ausschließlich exakt persistierte O2I-Abhängigkeiten dieser View mit ihrer Provenienz ein. Sie erfindet keine Relationen und beanstandet keine unabhängigen Defekte außerhalb des geschlossenen Scopes.
Ein Modell kann als Datei oder über die Standardeingabe geprüft werden. JSON eignet sich für reproduzierbare Automatisierung und agentische Verarbeitung:
o2i inspect mdl/my.archimate --view "My view"
cat mdl/my.archimate | o2i inspect - --view "My view" --jsonDer lokale Client wird standardmäßig unter ~/.local/bin/o2i installiert. PREFIX bestimmt ein abweichendes Zielpräfix; DESTDIR ermöglicht eine vorgelagerte Paketierungswurzel:
cd spc
make install
make uninstallo2i/
|- acc/
|- img/
|- mdl/
|- spc/
| |- Makefile
| |- README.md
| |- ctr/archimate/
| |- lib/
| | |- core/
| | |- inspection/
| | `- adapter/amx/
| `- cli/
|- wtf.md
|- o2i.md
|- o2i.pdf
`- o2i.pdf.manifest.json
wtf.md: kurzer, bewusst direkter Einstieg in zentrale O2I-Frageno2i.md: aktives White Paper und fachlicher Referenztexto2i.pdf: bleeding-edge PDF-Fassung des aktiven White Paperso2i.pdf.manifest.json: exakte Quellen- und Rendererbindung des PDFacc/: reproduzierbare TikZ-Quellen der White-Paper-Abbildungenmdl/: ArchiMate-Modellimg/: Abbildungen für White Paper und Modellkommunikationspc/README.md: technische Architektur, Build und Nutzung der Haskell-Codebasisspc/ctr/archimate/: exakter deklarativer ArchiMate-Profilvertrag und seine typisierte Projektionspc/lib/core/: normative Haskell-Library, deren Codeauszüge im White Paper eingebunden werdenspc/lib/inspection/: formatneutrale Inspection-Pipeline und Berichtsmodellspc/lib/adapter/amx/: Adapter für native Archi Model XML-Dateienspc/cli/: dünner Kommandozeilen-Client für die Inspectionspc/Makefile: reproduzierbare lokale Installation und Deinstallation des Clientsspc/lib/core/tst/: Haskell-Validierungsbeispiele und Tests
Das PDF und die TikZ-basierten Abbildungen werden mit toPDF.sh erzeugt. Das
Skript rendert zunächst alle Abbildungen aus acc/ nach img/, ruft
anschließend md2pdf auf und
versiegelt die Quellen- und Rendererbindung des PDF in
o2i.pdf.manifest.json:
./toPDF.shDer lokale Prüfvertrag entspricht dem GitHub-Workflow und verändert keine getrackten Arbeitsartefakte:
./utl/verify.shFür fokussierte Prüfungen stehen model, haskell und paper zur Verfügung.
Die Paper-Prüfung verifiziert zusätzlich die festgelegte md2pdf-Version, die
Quellenbindung sowie Seiten- und Textstruktur eines frischen Builds. GitHub
Actions führt dieselben Stufen parallel mit der zentral festgelegten
Rendererrevision aus.
The O2I white paper, diagrams, and models are licensed under CC BY 4.0.
The Haskell code under spc/ is licensed under Apache-2.0.
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