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title: Eigene Anwendungen — Tuner und AI
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description: Die grafischen Werkzeuge von SkillFishOS, um Hardware und KI ohne Terminal zu steuern.
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group: Benutzung
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order: 3
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SkillFishOS bringt zwei eigene Anwendungen mit (in **PyQt6** geschrieben, mit Kvantum gestaltet), die die Steuerung von Hardware und KI **ohne Terminal** in die Hand der Benutzer legen.
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## SkillFishOS Tuner
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Der **Tuner** ist die Schaltzentrale für die Hardware. Damit lassen sich einstellen:
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- **Übertaktung und Undervolting der CPU**;
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- die **sicheren Punkte der GPU** (über den SMU-Governor, siehe [GPU und Übertaktung](/de/docs/gpu-overclock));
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- der **Lüfter** (PWM-Steuerung);
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- der **UMA-Grafikspeicher** (erfordert einen Neustart);
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- die **Recheneinheiten im laufenden Betrieb** — siehe unten.
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### Recheneinheiten im Betrieb (Raster)
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Der Tuner zeigt die CU der GPU als **Raster aus Kästchen** (4 Reihen SE/SH × 5 WGP): **grün = aktiv, rot = aus**. Umschalten geht **im Betrieb, ohne Neustart**: klick auf die Paare (1 WGP = 2 CU) oder nimm die **Vorgaben 24 / 32 / 40 CU**, dann *Anwenden*. Die ersten 24 CU sind der Grundwert des Treibers und bleiben immer an (siehe [GPU und Übertaktung](/de/docs/gpu-overclock)).
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![SkillFishOS Tuner — das Raster der Recheneinheiten im Betrieb, die Vorgaben und die CU-Prüfung](/img/tuner.jpg)
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### CU-Prüfung (Silizium-Lotterie)
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Der Knopf **„CU-Prüfung“** prüft den Zustand der zusätzlichen CU: er schaltet jedes Paar einzeln ein, fordert es mit **vkpeak** und achtet auf **Fehler und Hänger der GPU**, am Schluss noch einmal mit allen 40. Er ist dafür da, **defekte CU** auf aussortierten APUs zu finden, damit du weißt, ob dein Chip alle vierzig trägt.
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![Ergebnis der CU-Prüfung — alle Paare in Ordnung, 40 CU stabil bei 11380 GFLOPS, keine Defekte](/img/cu-test.jpg)
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### Der Ablauf „Prüfen“ und der Monitor in Echtzeit
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Der Ablauf hinter dem Knopf **„Prüfen“** (CPU, GPU, CU, Lüfter): Änderung anwenden → Messung fahren → Stabilität **nachweisen** und, wenn etwas nicht stimmt, automatisch **zurücknehmen**. Sobald eine Prüfung startet, öffnet sich das Fenster **[SkillFishOS Telemetry](#skillfishos-telemetry)** mit Kurven in Echtzeit für **Temperatur, Takt, Spannung und Lüfter** (es lässt sich schließen).
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![SkillFishOS Telemetry während einer Prüfung im Tuner — Kurven in Echtzeit für Temperatur, Takt, GPU-Spannung und Lüfter](/img/monitor.jpg)
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Der Aufbau: eine Oberfläche für den Benutzer und ein kleiner **Dienst mit Root-Rechten**, der die heiklen Eingriffe ausführt. Auf einem persönlichen Rechner ist er so eingerichtet, dass er nicht bei jedem Handgriff nach einem Passwort fragt. Auch das HUD auf dem Schreibtisch zeigt die **aktiven CU** in Echtzeit.
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### Governor-Betriebsarten: Balanced und Performance
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Die GPU der BC-250 wird von einem **SMU-Governor** geführt, der den Takt mit der Last hebt und senkt. Der Tuner bietet zwei Betriebsarten über einen Schalter:
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- **Balanced** *(Vorgabe)* — im Leerlauf fällt der Takt (bis auf 350 MHz) und steigt unter Last: weniger Verbrauch und niedrigere Temperaturen im Alltag.
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- **Performance** — die GPU **bleibt bei Last auf ihrem Höchsttakt stehen**, die kleinen Taktschwankungen verschwinden. In unserer Messung von *Black Myth: Wukong* bringt das **+11% Bilder** (von rund 100 auf rund 111 im Mittel) und ein höheres **1% low** (92 → 102), bei sonst gleichen Bedingungen.
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Beide bleiben unter der **Temperaturgrenze von 85 °C**: die Betriebsart Performance drückt stärker, sie schaltet die Schutzmechanismen nicht ab.
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### „Finde mein Maximum“ (Assistenten für CPU und GPU)
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Jede BC-250 ist anders ([Silizium-Lotterie](/de/docs/gpu-overclock)). Der Tuner bringt zwei Assistenten **„Finde mein Maximum“** mit, die **deine** Platine ausmessen:
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- **GPU** — geht in Stufen hoch (2000 → 2200 MHz, in Schritten von 50), wendet jede Stufe an, **prüft** sie und bleibt bei der letzten stabilen stehen.
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- **CPU** — läuft die Stufen aus Takt und Undervolting ab (von 3600 MHz bis 4000 MHz bei Skala −36), nach demselben Muster aus **Prüfen und Zurücknehmen**: hält eine Stufe nicht, kehrt er zum letzten guten Wert zurück.
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Alles ist **absturzsicher**: der auf der Platte hinterlegte Arbeitswert ist immer der letzte stabile, ein Einfrieren mitten in der Prüfung lässt die Platine beim nächsten Start also nie auf einem unruhigen Profil stehen.
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### Mein Silizium
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Das Fenster **„Mein Silizium“** fasst das Profil deiner Platine zusammen — bester gefundener Wert für CPU und GPU, gesunde CU, Zähler der erkannten Aussetzer — und lässt dich das Ergebnis **anonym teilen**, in der Datenbank zur Silizium-Lotterie (es öffnet ein vorausgefülltes GitHub-Issue). Je mehr Daten zusammenkommen, desto besser werden die empfohlenen Profile für alle.
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## SkillFishOS Telemetry
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**Telemetry** zeigt in Echtzeit Temperatur, Takt, Auslastung von CPU und GPU, Spannungen, Leistungsaufnahme und Lüfter. Es öffnet sich bei Prüfungen im Tuner von selbst, ist aber auch eine eigenständige Anwendung. Der Knopf **REC** zeichnet eine Messreihe in eine **`.sfmon`**-Datei auf (in `~/SkillFishOS-benchmarks/`): öffnest du sie wieder, wird Telemetry zum **Auswertungswerkzeug** mit einem Zeitregler, um den Durchlauf Sekunde für Sekunde nachzusehen.
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![SkillFishOS Telemetry — Kurven mit beschrifteter Achse und das Feld mit dem Takt je Kern und Thread](/img/telemetry-percore.jpg)
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### Takt je Kern und Thread
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Mit [acht freigeschalteten Kernen](/de/docs/hardware-bc250) sagt eine einzige Zahl „CPU-Takt“ herzlich wenig: im Leerlauf können die sechzehn Threads **gleichzeitig** bei 800, 1775 und 3990 MHz stehen, der abgelesene Wert hängt also nur davon ab, welcher Kern gerade abgefragt wurde.
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Das untere Feld zeichnet **einen Balken je Thread**, nach physischem Kern gepaart und mit `Kern·Thread` beschriftet. Die Farbe geht von Messing zu Glut, je höher der Thread steigt, die MHz stehen auf jedem Balken, und die Kopfzeile fasst **Minimum, Mittel, Maximum und die Zahl der laufenden Threads** zusammen. Threads, die du im Tuner abgeschaltet hast, verschwinden nicht: sie bleiben als gestrichelter Platz mit der Aufschrift **„off“** stehen, sodass die tatsächliche Einstellung auf einen Blick sichtbar ist.
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### Lesbare Achsen
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Jede Kurve hat nun eine **Skala mit Linien und Werten an der senkrechten Achse**, an menschliche Zahlen angelehnt (`0 / 1000 / 2000 / 3000`, nicht `-160 / 1394 / 2948`). Die Null wird zum Boden, wenn die Werte in ihrer Nähe liegen, eine Kurve für MHz oder Lüfterdrehzahl zeigt also nie eine negative Grundlinie; und eine flache Linie wird nicht mehr so weit gedehnt, bis das Rauschen wie ein Gebirge aussieht.
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## SkillFishOS AI
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Das **KI-Fenster** schaltet die lokale KI mit einem Klick ein und aus und gibt GPU und Speicher für Spiele frei, wenn sie nicht gebraucht wird. Es ist das „einfache“ Gesicht dessen, was unter [KI auf dem Gerät](/de/docs/ai-locale) beschrieben ist.
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![SkillFishOS-KI-Fenster — lokaler Motor (Qwen3 14B) auf der GPU über Vulkan, mit einem Klick ein und aus](/img/ai-panel.jpg)
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## Warum es sie gibt
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Das Ziel von SkillFishOS ist, dass **jede und jeder** — auch die Jüngsten — das System benutzen und einstellen kann, ohne Terminalbefehle lernen zu müssen. Diese Anwendungen übersetzen verwickelte Eingriffe (SMU-Governor, Kernel-Parameter, Schnappschüsse und Rückkehr) in ein paar Klicks und lassen dabei die **Schutzmechanismen** (Temperaturgrenze, Prüfen mit Rücknahme) durchgehend aktiv.
87+
88+
## Quellen
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90+
- [PyQt6 / Qt for Python](https://doc.qt.io/qtforpython/) · [Kvantum](https://github.com/tsujan/Kvantum)
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- [sysbench](https://github.com/akopytov/sysbench) · [vkpeak](https://github.com/nihui/vkpeak)
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- Projekt-Repository — [github.com/MTSistemi/SkillFishOS](https://github.com/MTSistemi/SkillFishOS) (`apps/tuner`, `apps/ai-panel`)
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title: Speicher und Btrfs-Schnappschüsse
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description: "Das Sicherheitsnetz von SkillFishOS: automatische Schnappschüsse und Rückkehr direkt beim Start."
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group: System
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order: 3
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Einer der Grundgedanken von SkillFishOS ist, **ohne Angst herumprobieren** zu können. Möglich macht das das Dateisystem **[Btrfs](https://btrfs.readthedocs.io/)** mit automatischen Schnappschüssen: jede wichtige Änderung wird festgehalten, und geht etwas kaputt, bist du mit einem Klick zurück.
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## Getrennte Unterbände
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Die Platte verwendet zwei getrennte Btrfs-Unterbände:
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- **`@rootfs`** — das Betriebssystem;
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- **`@home`** — die Daten der Benutzer.
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Sie getrennt zu halten ist entscheidend: das System zurückzurollen **rührt die persönlichen Dateien nicht an**. Du kannst zu einem System von „gestern“ zurückkehren und die Dokumente, Spielstände und Einstellungen von heute behalten.
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## Automatische Schnappschüsse mit Snapper
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SkillFishOS benutzt **[Snapper](http://snapper.io/)** mit einer `root`-Konfiguration und **Vorher-/Nachher-Haken an APT**: jedes Mal, wenn du Pakete installierst oder aktualisierst, entsteht von selbst ein Schnappschuss *davor* und *danach*. Macht eine Aktualisierung also Ärger, ist der Schnappschuss von vorher schon da.
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Aus der Konfiguration hervorzuheben:
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- eine Obergrenze für die Zahl der aufbewahrten Schnappschüsse, damit die Platte nicht volläuft;
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- Schnappschüsse an wichtigen *Wegmarken* des Systems;
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- Verwaltung auch über das grafische Werkzeug **Btrfs Assistant**.
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29+
## Wie viele aufbewahrt werden
30+
31+
**Fünf**, in der Voreinstellung: drei gewöhnliche (das Paar vor und nach jeder `apt`-Aktion) und zwei „wichtige“ — jene Aktualisierungen, die den Kernel oder systemd betreffen, also genau die, die man am ehesten zurückhaben möchte. Darüber steht der Punkt *„SkillFishOS - clean install“*, der nie verfällt: der Weg zurück zum System, wie es aus der Schachtel kam.
32+
33+
Die stündliche Zeitleiste ist **aus**. Auf einer Konsole zu Hause frisst sie nur Platz, ohne dass jemals jemand in diese Schnappschüsse schaut. Von **Hand** angelegte Schnappschüsse zählen nicht zu den fünf und werden nie von selbst gelöscht: hast du einen mit Absicht gemacht, bleibt er, bis du ihn entfernst.
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## Rückkehr aus dem Startmenü
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Dank **[grub-btrfs](https://github.com/Antynea/grub-btrfs)** erscheinen die Schnappschüsse direkt im **GRUB**-Menü, unter *„SkillFishOS snapshots“*. Neu starten, den Schnappschuss von vor dem Ärger wählen — und du bist darin.
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39+
Zwei Dinge, die man wissen sollte, bevor man sich darauf verlässt:
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- **Was du startest, ist nur lesbar.** Es ist eine Rettungsumgebung: sich umsehen, prüfen, ob der ältere Stand wirklich in Ordnung war, die gebrauchten Dateien herausholen. Ein paar Dienste melden beim Start einen Fehler — sie können schlicht nicht schreiben. Das gehört so, es ist kein Defekt.
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- **Das Startmenü wird nach jeder `apt`-Aktion aufgefrischt**, der Schnappschuss von *vor* einer Aktualisierung steht also genau dann in der Liste, wenn du ihn brauchst.
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## Die Rückkehr dauerhaft machen
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Einen Schnappschuss zu starten ändert für sich genommen nichts, und `snapper rollback` hilft hier nicht: es tauscht den voreingestellten Unterband aus, während unser GRUB-Eintrag `subvol=@` festnagelt und gewinnt. Der Befehl, der die Arbeit macht, lautet:
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```bash
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sudo skillfish-rollback --list # welche Schnappschüsse es gibt
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sudo skillfish-rollback 12 # Schnappschuss 12 wird ab dem nächsten Start das System
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```
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Er stellt das aktuelle System beiseite — es wird nicht gelöscht, sondern zu `@-rotto-<Datum>` — und baut aus dem gewählten Schnappschuss ein neues, beschreibbares `@`, samt der gesamten Schnappschussgeschichte. Stellt sich heraus, dass auch der ältere Stand nicht die Antwort war, holt `sudo skillfish-rollback --undo` alles zurück, und `--clean` gibt den Platz frei, wenn du sicher bist.
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Es funktioniert aus dem normalen System heraus und aus einem nur lesbar gestarteten Schnappschuss — und das ist der Fall, auf den es ankommt, wenn die Maschine gar nicht mehr hochkommt.
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> **Dein persönlicher Ordner wird nie angerührt.** `@home` ist ein eigener Unterband: das System reist in der Zeit zurück, deine Dateien bleiben, wie sie sind. Gut zu wissen — und daran zu denken, bevor man auf eine Rückkehr setzt, um ein gelöschtes Dokument zurückzuholen: das tut sie nicht.
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> Das ist das Sicherheitsnetz, das auch die Jüngsten das System erkunden lässt, ohne Angst, es unwiederbringlich zu zerlegen.
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## Warum Btrfs und nicht Timeshift
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SkillFishOS hat sich für **Btrfs + Snapper + grub-btrfs** statt für Lösungen wie Timeshift entschieden, weil:
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- die Verzahnung mit APT von selbst geschieht (ein Schnappschuss bei jeder Paketaktion);
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- die Schnappschüsse dem Dateisystem eigen sind (sofort da, *copy-on-write*, günstig);
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- die Rückkehr **schon beim Start** bereitsteht, selbst wenn das System auf gewöhnlichem Weg nicht mehr hochkommt.
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## Quellen
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71+
- [Btrfs-Dokumentation](https://btrfs.readthedocs.io/)
72+
- [Snapper](http://snapper.io/)
73+
- [grub-btrfs (Antynea)](https://github.com/Antynea/grub-btrfs)
74+
- [Btrfs Assistant](https://gitlab.com/btrfs-assistant/btrfs-assistant)

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